Das Fenster als Bühne, 1.10 - 16.10.2026
ERÖFFNUNG
Donnerstag, 1.10.2026, 17 Uhr
RAUM iX, Birkenstr. 97
FINISSAGE
Freitag, 16.10.2026, 18 Uhr
Performance mit Uli Johannes Kieckbusch
anschließend gemeinsames Essen mit den Künstlerinnen und Ladenlokalbesitzerinnen im RAUM iX, Birkenstr. 97
Es kochen: Leonard Schmidt-Dominé und Kia Rashidi
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Bühnenbild-Klasse der Kunstakademie Düsseldorf initiiert der Projektraum RAUM iX (Katharina Mayer) das Stadtraumprojekt „Das Fenster als Bühne“. Als Klasse der Freien Kunst ist die Bühnenbild Klasse seit jeher fest im kulturellen Leben verankert. In einer generationsübergreifenden Kooperation bespielen Studierende der Bühnenbild Klasse gemeinsam mit der Akademie der Straße und etablierten Künstlerinnen der Düsseldorfer Kunstszene 12 Ladenlokalfenster im Stadtteil Flingern.
Das Projekt begreift das Fenster als fluiden Zwischenraum zwischen Innen- und Außenwelt. Ähnlich einer Theaterbühne, die durch Kulisse und Performance Erzählungen transportiert, verwandeln sich die Schaufenster in urbane Bühnen für Installationen und Performances. Im Fokus steht die kreative Synergie mit den Akteurinnen und Inhalten der lokalen Geschäfte.
Das Projekt beleuchtet diese historische und aktuelle Verflechtung mit der Stadtgesellschaft. Zur Eröffnung laden die Beteiligten zu einem Art Walk im Quartier ein. Alle Läden sind ausgewählte inhabergeführte Geschäfte und Werkstätten im Viertel. Gemeinsam transformieren sie die Schaufenster der lokalen Händler in multimediale Kunstbühnen, die Performance, Bildhauerei, Malerei, Fotografie und Bewegt Bild direkt in den öffentlichen Raum bringen.

STRUKTURCHAOS | Josuah Sandner und Krickel Krakel
archefilo, Ackerstraße 191, 40233 Düsseldorf
Die beiden Künstler Josuah Sandner und Krickel Krakel sind Teilnehmer der Akademie der Straße und gestalten in Zusammenarbeit mit Rainer Eindorf die Fensterbühne von archefilo in der Ackerstraße 191, einem Ladenlokal für Raumkonzepte, Möbel, Objekte und Zeichnungen, welches von Janet Alter und Rainer Eindorf seit vielen Jahren betrieben wird.
Im Zentrum des Bühnenfensters wird ein von Josuah Sandner gezeichneter Paravent stehen, der den Ton angibt für die Anmutung der weiteren Bilder beider Künstler im Sinne eines sakralen, jedoch unorthodoxen Altarbildes. „Chaos und Struktur“ ist das Anliegen der Beiden.